Kuration der Downtown Gallery Krefeld 2019


Mein drittes Streetart- Ausstellungsprojekt in Krefeld, welches ich wieder in Zusammenarbeit mit dem Krefelder Stadtmarketing und 21 lokalen und internationalen Künstlern auf die Beine gestellt habe, hat im Bunker an der Hansastraße nahe dem Hauptbahnhof ihren Platz gefunden. Die Downtown Gallery ist Teil des „Urban Art Festival Niederrhein“, welches an den Standorten Krefeld, Neuss, Mönchengladbach und Geldern verschiedene Kunstaktionen und Veranstaltungen im öffentlichen Raum fördert und gemeinschaftlich präsentiert.

Nach der Wood Art Gallery 2015 und der Rhine Side Gallery 2017 sind KrefelderInnen und BesucherInnen der Stadt erneut eingeladen, einen von mir kuratierten Ausstellungsort neu für sich zu entdecken und mit anderen Augen zu sehen. Als Projekte im Krefelder Perspektivwechsel haben alle Galleries durch ihre einzigartigen Standorte einen ganz besonderen Stadtbezug.

Öffnungszeiten
IM AUGUST
Do. 11:00 – 18:00 Uhr
Fr. – So.: 14:00 – 18:00 Uhr (einschließlich 1. September)
IM SEPTEMBER
Fr., 6.9.19, Sa., 7.9.19, 16:00 – 20:00 Uhr, So., 8.9.19, 12:00 – 14:00 Uhr
Fr., 13.9.19, Sa., 14.9., 15:00 – 19:00 Uhr*
Fr., 20.9.19, Sa., 21.9., 15:00 – 19:00 Uhr*
*Anschließend Bunkerkino mit Anmeldung (stadtmarketing@krefeld.de)
Fr., 27.9.19, Sa., 28.9.19, 15:00 – 19:00 Uhr

Der Eingang zum Bunker befindet sich auf der Hansastraße – zwischen Einfahrt Parkhaus und Eingang CinemaxX Kino.

Auf der Seite www.down-town-gallery.de gibt es Informationen zu Angebotenen Führungen und sonstigen Veranstaltungen in der Gallery, wie beispielsweise eine Licht- und Klanginstallation/ Live Performance, sowie das Bunkerkino. Ein virtueller Rundgang durch die Gallery ist demnächst auch dort möglich.

Gruppenfoto der Downtown Artists von Adry Del Rocio

Unter dem Leitthema „Ein Schutzraum für die Menschlichkeit“ haben unter meiner Regie 21 internationale und regionale KünstlerInnen eine Woche lang Bunkerwände gestaltet. Geschaffen wurde ein narrativer Raum, bei dem jeder Quadratzentimeter Bedeutungsträger ist und in dem die Erzählungen der KünstlerInnen Schutz finden.

Die Down Town Gallery befindet sich zwar anders als bei den Vorgängerprojekten mitten im Stadtzentrum, aber durch die Abgeschlossenheit und teils unterirdische Tiefe des Bunkers ist auch hier eine gewisse Distanz zur Alltagswelt hergestellt, die nötig ist, damit sich Besucher auf die Erzählung, Poesie und Atmosphäre des Ortes völlig einlassen können. Geschaffen wurde ein Kunstraum, in dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft begegnen und in
dem ein breites Publikum zur geistigen Auseinandersetzung mit Gegenwartsfragen angeregt wird. Mein Ziel war es mit einem stimmigen Gesamtgefüge den Besucher für Bildsprache zu sensibilisieren, Wissen zu vermitteln und auch den Mut zur eigenen Wahrnehmung und Meinung sowie den Glauben an das Wir und die Welt zu fördern. Bildgefüge und Raumerlebnis, sollte das Publikum berühren, Erfahrungen vermitteln und die Besucher eintauchen und sich involvieren lassen.

Um das zu erreichen stehen Dialog und Interaktion im Mittelpunkt der Ausstellung und sorgen für Denk- und Gesprächsanstöße. Es war für mich eine anspruchsvolle, aber sehr lohnenswerte Aufgabe, die Bildideen der Künstler, die sie mir am ersten Abend vor Ort präsentierten in dem Raumgefüge des Bunkers thematisch so anzuordnen, dass sie in gedanklicher Beziehung zueinander standen. Da die Malarbeiten am folgenden Tag schon losgehen sollten, blieb mir für dieses räumliche und inhaltliche Konzept gerade mal eine Nacht. Neben dem Dialogkonzept gibt es zwei weitere Elemente, die alle Bilder auch visuell miteinander verbinden. Der Künstler Fabio Fedele gestaltete für jeden Künstler ein Einheitliches Namensschild, und Hoker One sprayte die Titel der Kunstwerke in gleichem kalligraphischen Stil freihand auf die Eingangsbögen oberhalb der Kunstwerke.

Durch die Verbindung und thematische Aneinanderreihung der Kerngedanken der Künstler, ihre Malerei und viel Teamwork, konnten wir einen internationalen Künstlerdialog zu aktuellen Gesellschaftsthemen als ein Gesamtkunstwerk sichtbar und erlebbar machen.

Tag 1: Alex von Tubuku stellt mir und der Gruppe seine Bildidee vor

Dieser Dialog, gibt die Reihenfolge der Bildbeiträge und den roten Faden der Ausstellung vor, ist für jeden Besucher im Ausstellungsflyer und weiter unten auf dieser Seite nachzulesen und macht die Gedankengänge und Aussagen der Künstler damit sehr leicht für Jeden nachvollziebar. Mein eigener gepinselter Beitrag, das Schlusswort, fasst die Themen der Ausstellung in einer zweideutigen Art und Weise zusammen, die den Besucher zunächst irritieren mag, bei genauerer Betrachtung (Dem Ändern der Leserichtung) aber doch schmunzeln lässt.

Weitere Elemente der Ausstellung waren ein großes Banner des Musikers Maximnoise aus Neuss, dessen Song mit dem Titel „Es beginnt in Dir“ ich bei einer meiner langen Autofahrten im Radio hörte und ich unmittelbar beschloss ihn für ein Konzert zur Ausstellungseröffnung anzufragen, da der Text vieles von dem ausdrückt, was auch in der Ausstellung thematisiert werden sollte. Die Musik fügte eine weitere Dimension zur Ausstellung hinzu.

Maximnoise aus Neuss gibt ein Konzert zur Eröffnung der Downtown Gallery

Das Musikvideo des Songs diente auch bei meinem Osterferien Straßenmalworkshop zum Thema Menschenwürde und Menschenrechte in der NS Dokumentationsstelle Villa Merländer in Krefeld als Inspirationsquelle. Die Interpretationen der Kinder und Jugendlichen fanden ebenfalls einen Platz in der Eingangshalle der Ausstellung und machen auch ihren Dialog untereinander an dieser Stelle sichtbar und bedeutungsvoll.

Mit diesem Gesamtprojekt gewinnt die Kunst wieder einmal mehr Einzug in das soziale Leben von Städten und Gemeinden, überwindet die Reichweite des Museums und der klassischen Kunstwelt und wird damit auch ein Stück demokratischer.

Es folgt eine Führung durch den Künstlerdialog der Ausstellung

Die Dialogtexte und Bildkommentare habe ich mit Hilfe von ausführlichen Künstler Interviews wärend der Malarbeiten verfasst, um sie an dieser Stelle zu präsentieren:

Edgar Müller aus Bad Ems

„Ich frage mich wie können wir die Menschheit noch retten, wenn heutzutage die Würde des Menschen so wenig wert scheint? Ich bin total Hoffnungslos.“

Edgar Müller kommentiert, dass unsere Vorstellungen nicht ausreichen, um uns den Kampf ums Überleben vorzustellen. Deshalb handeln die Menschen derzeit so unmenschlich und missachten Flüchtlinge und die Natur. Es muss erst knallen, bis sie begreifen, dass ihr Handeln und nicht Handeln  auch sie selbst betrifft. Die meisten globalen Katastrophen sind menschengemacht und haben ihren Ursprung in Profitgier, Materialismus und dem wirtschaftlichen Wachstumszwang.

Hinzu komme die sich rasant schnell entwickelnde Informationstechnologie und künstliche Intelligenz, die Ressourcen verbraucht und den Menschen in seiner Natur bedroht, ihn mit irrelevanten Informationen überhäuft und damit in seinem freien Denken lähmt. 

Edgar ist Hoffnungslos und bezieht sich auf den Wissenschaftler Harald Lesch, wenn er sagt „Meine Generation hat vollständig versagt“

Es sind die leisen bedachten Töne von Künstlern, Wissenschaftlern und Denkern, auf die man hören sollte. Was sich einem aufdrängt ist die Frage: „Wie setzt man gute Ideen durch gegen Wirtschaftsinteressen und Wachstumszwang?“ Weitere Informationen zum Künstler: http://www.metanamorph.com

Gregor Wosik aus Mönchengladbach

„Das stimmt, täglich werden weltweit Menschen im Stich gelassen, die Hilfe benötigen. Wir müssen die Mauern und Grenzen verschwinden lassen, die die Menschen voneinander trennen.“

Eine verzweifelte, hilfsbedürftige Flüchtlingsfamilie riskiert ihr Leben aus Hoffnung auf ein besseres Leben während auf der anderen Seite eine Segelregatta am bewachten Strand Symbol steht für die wegschauenden in Reichtum und Überfluss befindlichen Parallelwelten.  Gregor empfand pure Freude daran, wie er aus einem sehr groben Untergrund etwas Erkennbares gezaubert hat und auch noch Zeit im Überfluss fand, um die feinen Details auszuarbeiten um dem kaputten Boden und der kaputten Wand eine kaputte Stimmung zu verleihen. Mehr Informationen zum Künstler: www.klassiko.de

Fabio Fedele aus Rovigo, Italien

“ Jeder von uns kann und muss selbst entscheiden, ob er sich positiven oder negativen Gedanken und Botschaften hingibt.“

Der Vordergrund zeigt eine dunkle Umgebung, wie eine Art Höhle mit düsteren Dingen und Charakteren, die schlechte Gedanken repräsentieren (Gewalt, Phobien, Fundamentalismus, Oberflächlichkeit, Eigennützlichkeit,…

Im Hintergrund erscheinen ein großes Loch und ein glückliches Mädchen, welches mit fantastischen Tieren und Pflanzen spielt, diese Szene repräsentiert die guten Gedanken (Liebe, Verständnis, Solidarität, Umweltbewusstsein) in einem strahlenden Licht.

Der Betrachtungspunkt liegt auf der dunklen Seite und verstärkt dass die Gefahr böses zu tun und zu denken größer ist als wir denken. Die gute Gedankenwelt scheint ein Weg heraus aus dem Bunker zu sein, der gar nicht so schwer zu finden ist. Jeder hat die Wahlfreiheit.

Das Bild weckt in mir das Gefühl der Unterdrückung auf der einen und Lebensfreude auf der anderen Seite. Letzten Endes existieren Dinge oder sind vor allem deshalb erkenn- oder erfahrbar, weil es ihr Gegenteil gibt und wir eine einfache Entscheidung für das eine oder das Andere treffen.

Frage: Sind wir sicher, dass wir wissen, wer wir sind und was wir wollen?

Mehr Informationen zum Künstler: facebook.com/fabiofedele.italianstreetpainting

Ruben Poncia aus Uetrecht, Niederlande

„Manches, was zunächst positiv und anziehend wirkt, wie z.B. der Nationalismus und Populismus, kann im nächsten Schritt zur Gefahr werden. Man muss sich deshalb auch die Konsequenzen des eigenen Denkens und Handelns bewusst machen.“

Mit seinem Bild möchte Ruben die gegenwärtige Gefahr von Nationalismus und Populismus nachfühlbar machen.

Der Tiger steht für die Weisheit, Mysterien, Häuslichkeit – der Adler ist ein Symbol für Nationalismus und Populismus (Symbol der Nazis). Der Adler ist ein schönes Tier und hat Anziehungskraft und strahlt Macht aus. Wie der Populismus. Die Frage ist nur, wann wird der Adler angreifen? Darüber macht sich Ruben persönlich große Sorgen und wünscht die Menschen mit der Gefahr zu konfrontieren, weil viele diese nicht als Konsequenz ihrer Parolen erkennen. Sie scheinen die geschichtlichen Lehren vergessen zu haben. Mehr Informationen zum Künstler: www.3d-streetpainting.eu

Victor Splash aus St. Petersburg, Russland

„Ich weiß, dass es möglich ist, starre Strukturen, seien es physische oder psychische zu verändern und aufzubrechen.“

Für Victor Splash ist der Raum wichtiger als die Wand – er lässt sich am Liebsten von dem Gesamtgefüge inspirieren und versucht die Gefühle der Besucher beim Betreten des Raumes zu lenken. Seine größte Motivation ist es deshalb neue Orte zu erkunden und die Möglichkeiten die sie bieten künstlerisch zu nutzen und den Raum optisch und atmosphärisch zu verändern.

Bei dem Säuleneingang wollte er das Gefühl des Betondrucks, der auf den Säulen lastet verstärken und das harte Material in etwas weiches transformieren.

Victor stammt aus der Graffitiscene, interessierte sich sehr für Architektur und veränderte mit seinem Architekturstudium 2012 sein Leben und seinen künstlerischen Stil. Als studierter Architekt und Designer interessieren ihn heute vor allem der Raum, Formen, Atmosphäre und Technologien.  Ihm fiel auf, dass die Säulen aus einer Wand mit viel Druck und Kraft ausgeschnitten wurden – diese also eine transformierte Wand darstellen, die von ihm optisch weiter transformiert wurde. Seine Transformation erfolgte allerdings ohne jegliche Gewalt und Aggression und verändert die Säulen zu etwas, das lebt. Er ist davon überzeugt: Selbst die dicksten Wände und Strukturen kann man verformen, wie auch seine zweite Arbeit tief im Bunker zeigt. Mehr informationen zum Künstler: www.paintpoint.ru, www.vimeo.com/paintpointfilms,
www.facebook.com/puzzini, www.vk.com/vittoriopuzinni

Betont.es aus Krefeld

„Äußere Grenzen und Strukturen können manchmal auch gut sein und Schutz bieten.“

Mit dem Begriff Schutz haben die beiden eigentlich aus der Graffiti Scene stammenden Grafikdesigner Sebastian Saffenreuter und Clemens Brück typografische Klammern assoziiert.

Klammern können ein- oder ausgrenzend wirken. „Man kann Einflüsse sowohl ein- als auch ausklammern und dadurch einen
Schutzraum schaffen.“

Klammern verbinden das Innen mit dem Außen. Es stellen sich einem die Fragen: Wer oder was ist innen und wer oder was ist außen? Wann ist eine Mauer/ Klammer Schutz und wann ist sie ein Hindernis?

„Mit unserer Bilddarstellung ermöglichen wir dem Betrachter einen Spielraum der Wahrnehmung. Jeder entscheidet selbst, was er sieht und ob es positiv oder negativ ist. Beides ist möglich. Es braucht keiner Definition. Vielmehr sollen Menschen lernen sich auf Dinge einzulassen und sich darüber auszutauschen, was sie selbst frei interpretieren und sich darunter vorstellen.“

Neben dieser geistigen Anregung, geht es den beiden Künstlern auch um ihr Spiel mit Form, Farbe, Vielfalt und Komposition, mit der sie Atmosphäre und besondere Momente im öffentlichen Raum kreieren und ihn damit ästhetisch mitgestalten und beeinflussen wollen.  An einer der wenigen Stellen im Bunker – nahe des Notausganges, wo Tageslicht das Bild beleuchtet, schafft ihre Wandmalerei als Ganzes an dieser Stelle auch ganz subtil durch ihre Platzierung eine Verbindung von Außen nach Innen – oder umgekehrt? Mehr Informationen zu den Künstlern: www.betont.es
www.instagram.com/betont.es

Adry del Rocío aus Guadalajara, Mexiko

„Schutz benötigen vor allem die Kinder, die keine Wahl haben, in welcher Umgebung sie aufwachsen.“

Diese Malerei von Adry del Rocio thematisiert die Situation zahlreicher Kinder in Flüchtlingslagern, die sich ein Zu Hause und ein schützendes Dach wünschen. Die Lebensbedingungen in solchen Camps sind oft würdelos und manchmal sogar tödlich für die kleinen Menschen. Wie kann man auf eine gute Zukunft hoffen, wenn unseren Kindern bereits eine gute Gegenwart fehlt?

Gerade die Kinder, die keine Wahl haben, brauchen unseren Schutz. Wie tragen wir dazu bei, dass die Menschenrechte respektiert und befolgt werden? Was machen wir selbst und was unterlassen wir?

Schon als Kind erfuhr sie von ihrem Vater, der sich für Straßenkinder in Ecuador einsetzte, dass viele Familien und Kinder wegen des Drogenkrieges in Lateinamerika aus ihren Dörfern fliehen müssen. Ihre Malerei ist eine Utopie einer glücklicheren Welt des Friedens. Mehr Informationen zur Künstlerin: www.facebook.com/streetartmx/
www.facebook.com/AdrydelRocio/
www.instagram.com/adrydelrocio/

Alex Maksiov aus Kiev, Ukraine

„Ich glaube der einzige Ort, an dem die Menschlichkeit Schutz findet ist der Kopf.“

Ob Menschlichkeit in Deinem Kopf Schutz findet, hängt von Dir selbst ab und von Deiner Umgebung, die auf Deinen Kopf einwirkt.

Der Betonkopf eingeklemmt zwischen Decke und Boden repräsentiert einen Menschen, in dem keine Menschlichkeit mehr wohnt. Der Kopf ist beschädigt und bietet keinen Schutz mehr für die Menschlichkeit. Jeder ist selbst für seine Entscheidungen verantwortlich und dafür, ob die Menschlichkeit in seinem Kopf vor den Attacken von außen repräsentiert durch den schweren Betonbunker (Medien, Informationen, Populismus, Nationalismus) Schutz findet. Mehr informationen zum Künstler: www.maksiov.com

Alex TUBUKU aus Krefeld

“Auch die Ideen und Gedanken finden im Kopf Schutz.“

Alex Weigandt zeigt eine surreale Bar Scene als Kontrast zu der tatsächlichen Funktion und Lebenssituation im Kriegsbunker.

Die Personen haben Glühbirnenköpfe, die den Geist, die Gedanken- und Ideenwelt symbolisieren.

Alex mag es in einem Bild gleich mehrere Geschichten zu erzählen. Er fühlt sich an seine Studentenzeit zurückerinnert und kreierte dieses Bild eher als eine Art freestyle, bei dem ihm vor allem das Spiel mit Farbtransparenzen und dem dadurch kreierten Lichtspiel faszinierte. Was sofort auffällt ist, dass jeder der Gestalten eine andere Lebenswirklichkeit repräsentiert.

Bars sind oft Orte der Zuflucht vor sozialen Problemen und Lebenskrisen. Manch einer findet sich darin wieder und erlebt einen alkoholischen Absturz begleitet und oftmals unterstützt vom Barkeeper, der davon profitiert und „Freunden“ die einen z.B. zum Trinken animieren oder  aber im besseren Fall moralisch in der Lebenskriese unterstützen. Die Fragen die das Bild aufwerfen sind: Was sieht man eigentlich von den wahren Intentionen der Menschen. Was ist ehrlich und menschlich? Kann ich mich mit einer der Lebenssituationen identifizieren? Habe ich eigentlich wahre Freunde, die es gut mit mir meinen? Wie wichtig sind soziale Kontakte für den Menschen und Orte, die diese Kontakte fördern? Mehr Informationen über das Künstlerkollektiv TUBUKU: www.tubuku.de/

Marya Kudasheva aus St. -Petersburg, Russland

„Das stimmt und ich habe das Gefühl ich muss mir einen Bunker in den Kopf bauen, damit ich meine von der Informationsflut überschwemmten Ideen und Gedanken schützen kann, um originell zu sein und mich auf relevantes fokussieren zu können.“

Zu Kriegszeiten war der Bunker ein Ort des Schutzes. Täglich ging es unter anderem darum sein Leben zu erhalten und auch anderen zu helfen und moralisch zu unterstützen in einer Situation des gezwungenen eingesperrt seins in Betonwände.

Heute scheint es, dass wir frei sind, aber sind wir das wirklich?

Ist es nicht viel mehr, dass wir heute den Bunker nicht um uns herum, sondern in unserem Kopf benötigen, um uns vor der enormen Informationsflut zu schützen, die unser heutiges Informationszeitalter mit sich bringt. Maria hat das Gefühl ihren Fokus und viel kostbare Zeit dabei zu verlieren, die vielen Informationen auf Relevanz zu überprüfen und zu filtern und diesen Filter ständig neu anzupassen, weil alles sich so schnell verändert.

Es ist wichtig, sich auf essentielle Themen und seine eigenen originellen Ideen, gewonnen aus tatsächlich gemachten Erfahrungen zu konzentrieren. Das fällt heutzutage immer schwerer, weil wir durch die Informationsflut leicht manipuliert werden.

Sind wir gewappnet für die Herausforderungen des heutigen Informationszeitalters? Was kann uns helfen? Meditation? Mehr Informationen zur Künstlerin: www.artvetka.com
www.paintpoint.ru
www.instagram.com/mary_kudasheva

iVann Garc aus Guanajuato, Mexiko

„Für mich persönlich stellt sich in diesem Bunker vor allem die Frage, warum gibt es Kriege und Kampfsoldaten. Warum gibt es Konflikte zwischen Ländern und Menschengruppen, worunter vor allem die Minderheiten der Gesellschaft leiden?“

Soldaten sind entspannt und inoffensiv – repräsentieren Frieden

Das kleine dunkelhäutige Mädchen symbolisiert die Zukunft von Minderheiten.

Utopie einer Welt, in der es keinen Krieg gibt und in der Soldaten ihre Kriegsfunktion verlieren.

Die Soldaten als Spielfiguren des Krieges von Politikern und Herrschern konvertieren in Spielzeuge des Friedens für die Kinder und die Zukunft der Welt.

Für Ivan hatte die Judenverfolgung im dritten Reich einen unmittelbaren Einfluss auf sein Leben in Mexiko, weil sein deutscher Urgroßvater als Jude aus Berlin nach Mexiko floh, wo er seine Familie gründete.

Ich fragte ihn nach weiteren Hintergründen zu seiner Verwandtschaft und den Bezug zum 2. Weltkrieg, aber ihm war nur sehr wenig bekannt. Auf dem Weg nach Krefeld fand er mit der Hilfe eines deutschen Gastgebers bei einem Streetartfestival heraus, dass die Familie Hirche in Berlin sehr bekannt und wohlhabend war und der Name besonders ist, weshalb es ziemlich wahrscheinlich ist, dass die dort lebenden Menschen mit dem Namen Hirche seine direkten Verwandten sind.

Er stellt sich die Frage, wo und wie würde ich leben, wenn es keine Judenverfolgung gegeben hätte.  

Es stellen sich die Fragen, warum gibt es Kriege, Konflikte oder abgrenzende Mauern zwischen den Menschen? Ist das nötig? Die Geschichte ist immer wieder die gleiche – auch zwischen Mexiko und den USA: Es geht um  Macht- und Profitgier, Intoleranz, Arroganz und dem Willen andere zu übertreffen. Wo ist die Moral? Mehr Informationen zum Künstler: www.facebook.com/ivanngarc
www.instagram.com/ivann.garc

Floya Jam aus Toulon, Frankreich

„Es wäre tatsächlich schön, wenn alle Menschen sich auf ein friedliches Universum einlassen würden und die Menschen, die friedliche Momente erleben auch dankbar dafür sind, dass es ihnen gut geht.“

Die Nichte ihres Mannes war das Modell für diese Malerei eines Mädchens in ihrem fantasiereichen friedlichen Universum, in dem die Gedanken wie Schmetterlinge frei fliegen. Das junge Mädchen, welches nichts Böses kennt strahlt Unschuld, Ruhe und Zufriedenheit aus.

Das Bild verkörpert die Hoffnung der Künstlerin, dass sich alle Menschen auf ein friedliches Universum einlassen. Die Sonnenblume symbolisiert die Sonne und das Licht, ohne dessen die Menschen nicht leben können. Deshalb ist der Gesichtsmittelpunkt des Mädchens auch der Blumenmittelpunkt. Im Inneren liegt ihre Ruhe und diese soll das Bild beim Betrachter auslösen und ihn dankbar machen für diesen friedlichen und ruhigen Moment. Floya bezeichnet ihren für sie typischen Malstil als Improvisation im meditativen Malflow.  Mehr Informationen zur Künstlerin: www.facebook.com/floyajam

Danila Shmelev aus Moskau, Russland

„Leider ist es aber so, dass zahlreiche Kinder und Menschen täglich physische und psychische Gewalt erleben.“

Zerstörtes Papier, Plastik und Karton symbolisiert die Aggression und Gewalt (körperlich als auch psychisch)

Das Auge versteckt sich vor der Aggression und sucht nach Sicherheit und Schutz, weil Das Papier zum Schutz nicht ausreicht.

Er sagt, dass er selbst froh ist, in einer Familie groß geworden zu sein, in der es keine körperliche oder psychische Gewalt gab, aber er kennt viele erschreckende Beispiele in der Menschen von Gewalt und Aggression umgeben sind – oft in Verbindung mit Alkohol.

Körperliche und psychische Gewalt kann Menschen auch stark und erfolgreich machen, aber es ist kein guter und normaler Weg.

Frage: Wie behandele ich meine Mitmenschen? Was ist körperliche und psychische Gewalt?

Dialog: Für viele Menschen ist körperliche und psychische Gewalt tägliche Realität

BeNer1 aus Garbsen bei Hannover

„Leider ist es auch so, dass viele Kinder in Armut leben und kaum Perspektiven haben.“

Thema: Politische und gesellschaftliche Ungerechtigkeit in Südafrika

Das Bild zeigt das südafrikanische Township Gugulethu (übersetzt: Unser Stolz), in dem Armut und Überfälle an der Tagesordnung stehen. Sieben  18 bis 20 jährige Freiheitskämpfer wurden zu Zeiten der Apartheit hier erschossen – die „Gugulethu seven“, denen heute noch durch ein Memorial am Tatort gedacht wird.

Die Ungerechtigkeit, Korruption, aggressive Politik und Schere zwischen Arm und Reich ist auch nach Ende der Apartheit 1989 noch immer sehr groß. Im Hintergrund des Townships sieht man die Beiden Berge Tafelberg und Lionshead, aus der Perspektive des Townships – also nicht aus der bekannten Touristenperspektive. Die Nationalblume Südafrikas, die Protea umrahmt das Bild. Der Junge im Vordergrund trägt eine Krone – ein in der Graffiti Kunst häufig verwendetes Stilmittel um Charaktere hervorzuheben, denn es geht um ihn in dem rund um das Bild zitierten Songtext von Johnny Clegg & Savuka mit dem übersetztenTitel: “One man one vote“  aus dem Jahre des Endes der Apartheit.

„The young boys are coming…“ BeNer1 ist eng mit Südafrika verbunden, hat früher in Johannesburg gewohnt und hat das Township mit seiner Freundin besucht und dort Fotografiert und auch einen Grafitiworkshop für Kinder angeboten. Er unterstütze in Südafrika außerdem eine Anti -Wilderer Einheit mit seiner Kunst. Weitere Informationen über den Künstler: http://www.bener1.de/

Carlos Alberto aus Guadalajara, Mexiko

„Ich wünsche mir eine Welt, in der wir lernen in Harmonie mit den Menschen und auch mit der Natur zu koexistieren und beides schützen, denn unser Planet ist der wichtigste Schutzraum der Menschheit.“

Die Menschheit wird repräsentiert durch das junge Mädchen das einerseits die Unschuld und Zukunftsvision verkörpert als auch Stolz und Kraft durch ihre Körperhaltung ausdrückt. Sie ist die Stimme einer neuen selbstbewussten Generation, die sich die gegenwärtigen Probleme und ihre zukünftige Realität bewusster macht, als die vorigen Generationen.

Die Vögel repräsentieren das Leben und die Menschheit, einzeln zerbrechlich aber sehr stark in der Gruppe. Sie sind fähig gemeinsam zu fliegen, auch wenn sie verschiedene Herkunftsländer haben gehören sie doch derselben Spezies an und haben gleiche Bedürfnisse und Wünsche. Es wäre schön, wenn der Ort an dem Menschen geboren werden und ihr Pass nicht die Existenz der Menschen limitieren und bedrohen würde und wir als eine Spezies zusammenhalten.

Carlos‘ Utopie weckt Hoffnung. „Es gibt noch immer kleine und große Taten, die uns Hoffnung geben unseren Schutzraum Erde für heutige und zukünftige Generationen zu stärken und zu erhalten.“ Mehr Informationen zum Künstler: www.facebook.com/streetartmx/ www.facebook.com/carlosagh   

Case Maclaim aus Frankfurt a.M.

„Ich habe das Gefühl, dass weltweit wieder alles so sehr unter Druck steht, dass wir nur noch auf den Knall warten.“ 

Case‘ Darstellung einer tickenden Zeitbombe in der Hand von Kerim Musanovic (Nebenmann im Bunker), basiert auf einer Illustration von Tomi Ungerer, dem im Februar 2019 verstorbenen französischen Grafiker, Schriftsteller und Illustrator für Kinder- und Erwachsenenbücher. Er war Sohn eines Urmachers und Turmuhrenfabrikanten. 

Die Inspiration zu seinem Bild gab der Bunker selbst – das Warten auf den Knall war zu damaligen Zeiten Realität im Bunker – Case fühlt sich heute in die damalige Zeit zurückversetzt.

Das Bild hat mehrere symbolische Ebenen. Kerim trug eine Armbanduhr und wurde noch am Tag der ersten Bunkerbesichtigung von Case als Model gewählt, ohne dass dieser Kerims autobiografische Geschichte kannte. Kerim geboren in Bosnien Herzegowina hat während des Bosnienkrieges 1992-1995 mit seiner Familie eigene Kriegs- und Fluchterfahrungen gemacht. Zu der Zahl 47 hat Case einen persönlichen Bezug, der mit seiner Graffiti Kunst zusammenhängt.  Die in den Bunkertunnel absteigenden Zahlen symbolisieren den tödlichen Countdown. Wobei die 4 im chinesischen für den Tod steht.

Für Case ist es das Größte, wenn er eine Malerei nicht bis ins kleinste Detail plant, sondern sich von dem Ort und der Umgebung inspirieren lässt und Dinge spontan ins Konzept einfließen lässt.  Seine Malerei läuft technisch automatisch ab, während er gleichzeitig über das Bild nachdenkt. Es ist etwas Besonderes, wenn er am Ende das Gefühl hat, dass alles stimmt. Mehr Informationen zum Künstler:

https://www.instagram.com/case_maclaim

www.facebook.com/case_maclaim-104007173027340/

Kerim Musanovic aus Sarajevo, Bosnien Herzegovina

„Vieles ist bereits zerstört, aber es gibt einige wenige die die Hoffnung noch nicht aufgegeben haben und für eine bessere Zukunft kämpfen und ihre Ideen, Visionen und Möglichkeitsräume aufzeigen.“

Laut Kerim spielt die Natur eine große Rolle auf unserem Planeten, auf dem wir alle zusammen leben. Die Menschen sind die einzige Bedrohung für die Natur. Wenn man Wälder zerstört, hat das nicht nur einen Einfluss auf die Tierwelt, sondern auch auf den Menschen, weil wir den Sauerstoff atmen, den die Bäume produzieren, um zu leben. Natur ist Leben.

Auch, wenn die Ameise klein ist, hat sie dennoch den Mut das einzige noch lebende Pflänzchen zu beschützen und sie glaubt daran, dass es Sinn macht. Denn aus der Zerstörung kann neues erwachsen.

Kerim hat den Krieg in Bosnien Herzegowina sowie Flucht, Rückkehr und Neuanfang selber erlebt. Das Bild spiegelt seine eigenen Lebenserfahrungen wieder. Mehr Informationen zum Künstler: www.facebook.com/kerim.musanovic.5 www.instagram.com/kerim.musanovic/

Jarek Tubuku aus Krefeld

Es gibt noch Menschen, die ihre Sorgen, Wünsche, und Träume klar und deutlich formulieren und verbreiten.

Mit seiner Malerei thematisiert Jarek die Fragilität der Umwelt und Menschheit. Das Kind versinnbildlicht die Zukunft, während die Seifenblasen Ideen und Träume der Menschen symbolisieren, die zu zerplatzen drohen.

Seifenblasen zerplatzen mit der Zeit oder durch Menschenhand – Wenn Träume und Ideen nicht gesehen, gehört und ernst genommen werden zerplatzen sie unbeachtet einfach mit der Zeit und verlieren damit ihre Schönheit und Kraft. Das zweite Kind stellt die durch Menschliche Ignoranz und Unüberlegtheit gemachte Zerstörung von Träumen dar.

Das Bild ist inspiriert durch die Friday for future Bewegung und erzählt die Geschichte desselben Mädchens weiter, welches in Carlos‘ Bild seine Utopie und wünsche entdeckt hat und diese nun hier weitergeben und sichtbar machen möchte um etwas zu verändern. Werden ihre Ideen und Träume verstanden, gesehen, respektiert? Landen sie auf fruchtbarem Boden, dienen als Anreiz oder zerplatzen sie einfach unbeachtet? Mehr Informationen über das Künstlerkollektiv TUBUKU: www.tubuku.de/

Oldhaus aus Neuss

„Es gibt noch Menschen, die vorurteilslos und offen den Kontakt zueinander und den Dialog miteinander suchen.“

Oldhaus thematisiert mit seiner Malerei die Besinnung der vereisten Gesellschaft auf das Herz. Inspiriert dazu wurde er durch das Buch Ästhetische Erziehung von Friedrich Schiller, welches er vor 6 Jahren in seiner Studienzeit verinnerlicht hat und welches heute noch topaktuell ist.

Darin fand der Künstler Schillers These, dass es in unserer Gesellschaft nicht um mehr Materialismus, sondern um mehr Menschlichkeit gehen sollte.

Das verbindet Oldhaus beispielsweise mit der pauschalen Ablehnung von Flüchtlingen aus Angst vor dem Unbekannten oder der Ablehnung und Ausgrenzung von sozial Schwachen und Obdachlosen.

Er ist davon überzeugt, dass man immer erstmal die Hand ausstrecken und vorurteilsfrei helfen sollte. Dabei stellt er fest, dass der Materialismus den Menschen daran hindert menschlich und sozial zu handeln. Menschen werden immer mehr zu Maschinen – die Gesellschaft drängt es einem auf. Das stimmt ihn traurig und macht ihn manchmal sogar zornig.

Mehr Informationen zum Künstler: www.facebook.com/OldhausOne

http://oldhaus-production.blogspot.com/

Hoker One aus Mönchengladbach

„Vielleicht schaffen es die übrigen Menschen ja, ihre Verbindung zueinander und zur Natur zurückzufinden und einen anderen Weg einzuschlagen. “

Laut Hoker One hat sich der Mensch in vielen Bereichen von seiner Natur entfernt. Der Mensch kennt sich nicht und setzt sich nicht mit sich selbst auseinander. Er hat verlernt auf seinen Körper und seine eigenen Erfahrungen zu hören. Das zeigt sich in seinen Beziehungen, Handlungen, Bewegungen oder seiner Ernährungsweise. Er scheint sich von seiner Natur loszulösen, bzw. von seiner Natur getrennt zu sein. Die Fragen die sich uns bei Betrachtung seines rauen Schriftzuges in rauer Umgebung stellen sind beispielsweise: Was ist die Menschliche Natur? Wie natürlich bin ich eigentlich? Mehr Informationen zum Künstler: www.hoker-one.de

Schlusswort der Kuratorin Fredda Wouters aus Kevelaer

„Ich glaube nur wenn die Menschen diese Verbindungen wiederfinden, dann ist Veränderung möglich und gibt es auch wieder Hoffnung!“

­Ter Text „Perspektivwechsel“ von oben nach unten und von unten nach oben gelesen, bildet das zusammenfassende Schlusswort der Ausstellung. Man sieht sich zunächst beim Lesen selbst mit einer pessimistischen Meinungsäußerung konfrontiert, mit der man mehr oder weniger übereinstimmen kann, oder sie rigeros ablehnen kann. Es irritiert zunächst sehr. Liest man den Text dann nochmal von unten nach oben, klingt es wie eine positive Antwort auf den negativen Text. Ein Dialog zwischen einem Optimisten und einem Pessimisten wird sichtbar.

Durch diese überraschende Doppeldeutigkeit des Textes, gibt er abschließend allen Künstlerbeiträgen eine hoffnungsvolle Perspektive.

So können am Ende die Besucher nach den gezeigten emotionalen Hoch- und Tiefpunkten den Weltkriegsbunker mit einem hoffnungsvollen Gefühl wieder verlassen und in ihren Gedanken angeregt ans Tageslicht und in ihre Lebensrealität zurückkehren.

Danksagung

Vielen Dank liebe KünstlerkollegInnen und FreundInnen für Eure tollen Beiträge, eure immer hilfsbereite Unterstützung und die tolle Stimmung, die ihr während des ganzen Projektes verbreitet habt!

Ein großes Dankeschön möchte ich auch an die Mitarbeiter des Krefelder Stadtmarketing für diese erneut sehr gute Zusammenarbeit und einzigartige Gelegenheit aussprechen.

Danke an Köser Immobilien für die Nutzung des Bunkerareals.

Vielen Dank an den Krefelder Oberbürgermeister Frank Meyer für seine Eröffnungsrede und sein großes Interesse an der Erzähllinie der Ausstellung.

Außerdem danke ich allen Mitwirkenden Künstlern, Organisatoren, Förderern und Sponsoren des Urban Art Festivals Niederrhein, für die wichtige Förderung und Umsetzung von Kunst im öffentlichen Raum mit all ihren positiven Auswirkungen auf die Gesellschaft!

Ein ganz besonderer Dank gilt dem Krefelder Bürger Manfred Willems, der im Sommer 2014 mit einem kreativ gestalteten Bilderkatalog vom Naturschutzgebiet am Hülser Berg für die Initialzündung der Galleryreihe in Krefeld sorgte. Toll was daraus im Rahmen des Krefelder Perspektivwechsels noch alles erwachsen ist!

Vielen Dank Bazou Garcia für diese tollen Fotografien der Kunstwerke und des Prozesses sowie Deine Assistenz. https://www.instagram.com/bazougarciapicarts/