Eine oft gestellte Frage von Passanten ist: “Kann man als Strassenmaler von der Strassenmalerei leben?” Freddas Antwort darauf an dieser Stelle.
Diese Frage kann ich mit Ja beantworten, gibt es doch unter meinen Kollegen einige lebendige Beispiele dafür.
Falsches Bild vom Strassenmaler
Was bei dieser oft gestellten Frage allerdings mitschwingt, ist die weit verbreitete Auffassung, dass StrassenmalerInnen umherziehende BettlerInnen mit künstlerischem Talent sind. Dieses Bild trifft nicht zu!
Als hauptberuflicher Strassenmaler malt man dann nicht nur in Städten um die Passanten zu erfreuen und deren Spenden dankend anzunehmen. Nein, hier ist jeder Auftritt immer auch eine Werbemaßnahme, bei der man Visitenkarten verteilt und Aufträge für feste Gagen annimmt. Gespräche in der Füßgängerzone werden zu Kundengesprächen und es werden Preise am Bildesrand ausgehandelt. Von diesem Blickwinkel aus betrachtet, ist der Strassenmaler vielmehr ein Geschäftsmann als ein Bettler.
Erfolgsrezepte für Strassenmaler
Da die Strassenmalerei Saisonarbeit ist und die meißten Aufträge während der Sommermonate vergeben werden, ist es sinnvol,l sich als Strassenmaler auch mit der Wandmalerei oder dem Portraitzeichnen zu befassen, um auch bei schlechtem Wetter und in den Wintermonaten arbeiten zu können. Ansonsten muss man im Sommer für den Winter vorsorgen und gut kalkuliert vorverdienen.
Entscheidend für den Erfolg als hauptberufliche/r StrassenmalerIn ist ein gutes Werbe- und Marketingkonzept sowie Kundenfreundlichkeit und ein guter Geschäftssinn.







