Die Strassenmalerei wird traditionell, wie der Nahme schon sagt auf die Strasse bzw. auf den Gehweg gemalt. Es gibt aber einige Malgrundalternatieven, die es einem ermöglichen das Bild hinterher wieder mit zu nehmen und weiter zu verwerten.
Spanplatte als Strassenmalereigrund
Die Spanplatte bietet die volgenden Vor- und Nachteile:
Sie heben sich vom Boden ab und man kann sie bei Regenwetter unter einem Pavillion liegend auch vor dem Fließwasser schützen, indem man sie auf holzstücke oder Steine legt. Dies ist die sicherste Methode, um bei Regenwetter mit Kreide Strassenmalereien herzustellen.
Aufgrund ihrer glatteren Oberfläche ist der Kreidenabrieb nicht so stark, wie beim Malen auf Asphalt. Das schont den Geldbeutel!
Spanplatten können zu Anschauungszwecken aufgestellt werden.
Spanplatten können nach der Malaktion mitgenommen, verkauft, versteiger oder anderweitig weiterverwerted werden
Nachteilig ist, dass die 2x2m großen Platten mit einer Dicke von etwa 2 cm sehr schwer und sperrig sind. Sie lassen sich nicht einfach mit nach Hause nehmen, wenn man kein oder nur ein kleines Auto hat.
Bitumen oder Dachpappe als Strassenmalereigrund
Ein weiterer gut geeigneter Malgrund sind Bitumenbahnen, die 1m breit sind und der Länge nach zugeschnitten werden können. So lassen sich enorm lange Bilder erstellen
Bei Regenwetter sind die Bahnen von unten wasserdicht und saugen sich nicht voll
Die Dachpappe lässt sich nach der Malaktion leicht einrollen – ist in sich stabil – und anschließend gut im Auto verstauen.
Nachteilig ist, dass die Bitumenbahnen bei heißem Sonnenwetter weich werden sodass man sehr vorsichtig malen muss. Die Oberfläche ist sehr rauh und sandig und sollte zuerst abgebürstet werden. Außerdem haben die Rollen ein stolzes Gewicht – demnach sind große Formate von 2x2m nicht geeignet für den Rucksacktransport in öffentlichen Verkehrsmitteln
Leinwand als Strassenmalereigrund
Leinwand ist ein sehr leichter Malgrund und lässt sich deshalb gut, auf eine stabile Stange aufgerollt und geschultert, überall hin transportieren.
Die Oberfläche lässt sich sehr gut bearbeiten und fordert einen nicht so hohen Kreidenabrieb, wie Asphalt.
Auch die Leinwand lässt sich hinterher wieder aufrollen und weiterverwerten.
Nachteilig ist der hohe Preis für Leinwand und die Tatsache, dass die Vorbereitung etwas Zeit kostet. Die Leinwand muss nämlich vorher auf einen Rahmen aufgespannt und grundiert werden, damit sie steifer wird und keine Falten mehr wirft. Außerdem ist Leinwand bei Regenwetter ungeeignet, da sie sich leicht vollsaugt – sehr gefährlich bei Fließwasser.







